Projektwoche Berufsorientierung

In der 8. Klasse geht es an unserer Schule schon um Berufe: Was möchte man gerne werden, was muss man dafür bringen, wie kann man sein Ziel erreichen? Jetzt hatten wir gerade eine Woche lang ein Projekt zur „Berufsorientierung“. Wir haben verschiedene Betriebe besichtigt, und es kamen auch Leute aus Unternehmen zu uns in die Schule.


Die 8e bei der Sparkasse Saarbrücken

Unser erster Besuch führte in die Sparkasse Saarbrücken. Unter dem Gebäude der Sparkasse am Neumarkt in Saarbrücken ist ein großer Tresorraum. Die Tresortür alleine wiegt zwei Tonnen, der Raum ist wasserdicht und absolut einbruchsicher. Man kann dort als Kunde eigene Fächer mieten und seinen Schmuck oder wichtige Papiere unterbringen. 




Bei der Sparkasse kann man Bankkauffrau /-mann, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation und Koch lernen. Das mit dem Koch hat uns überrascht, aber die Sparkasse bildet in ihrer Kantinenküche auch Köche aus. 


Die meisten Mitarbeiter arbeiten am Schreibtisch, am Schalter mit Kunden, am Telefon und am Computer. Frau Zinke, die uns herumführte, erklärte uns, was die Leute so machen, zum Beispiel wie man Aktiengeschäfte abwickelt. Wir konnten auch selbst am Automaten Geld abheben mit einer EC-Karte, die uns Frau Zinke gab. Allerdings mussten wir es am Ende auch wieder einzahlen – leider! Am Computer arbeiteten wir mit einem Programm, mit dem man wie in einem echten Büro Rechnungen überweisen und sein Konto verwalten konnte. 


Nach einem Frühstück mit Laugenstangen und Getränken haben wir uns noch einen Film über Bewerbungen angesehen. 

Wenn man bei der Sparkasse arbeiten will, muss man höflich und freundlich sein, gerne mit Menschen arbeiten, zuverlässig sein (und zum Beispiel nicht den Tresorschlüssel verlieren!) und ein gepflegtes Äußeres haben. Außerdem sollte man gut mit Zahlen umgehen können. Die Sparkasse nimmt auch Praktikanten. Man muss sich richtig bewerben, mit einer guten Mappe mit Anschreiben, Lebenslauf, Foto und Zeugnis.

Wir fanden, dass sich die Sparkasse sehr bemüht hat und wir möchten uns bei Frau Zinke bedanken.


Und nach der Schule? Vorträge in unserer Schule

Von den Vorträgen, die Leute direkt aus der Arbeitswelt bei an unserer Schule gehalten haben, haben wir zwei hören können: Von Florian Birkenmeier und von Benjamin Gebhardt.


Florian Birkenmeier ist Gärtnermeister in Dudweiler und erklärte uns, welche verschiedenen Sparten es in seinem Beruf gibt und was man als Gärtner alles können muss: 

„In meinem Gartenbaubetrieb kann ich nur absolut pünktliche und verlässliche Mitarbeiter gebrauchen – das müssen die Jugendlichen teilweise noch lernen. Es fällt bei Kunden, von denen wir ja abhängig sind, immer wieder auf, dass diszipliniertes Auftreten, angemessene Allgemeinbildung und fundierte Kenntnisse in Deutsch und Mathematik keine Selbstverständlichkeit sind. Der Beruf ist wesentlich umfangreicher als allgemein bekannt.“


Benjamin Gebhardt ist Ausbildungsleiter bei LIDL und sprach in seinem Vortrag über die Berufschancen in seinem Unternehmen: „Bei LIDL kann man mit unserem Bachelor-Studium mittlerweile richtig Karriere machen. Bei unseren Azubis schauen wir unter anderem auf die Mitarbeits- und Verhaltensnoten, auf Mathe, Sport und auch auf Fächer wie GW, weil sie ein Anzeiger für Engagement sein können. Ein unentschuldigter Fehltag auf dem Zeugnis? Das ist ein KO-Kriterium und die Bewerbung geht zurück zum Absender!“


AutorInnen: Dennis Wieland, Céline Schenkelberger, Cedric Klein, Alicia Doll, Sarah Benhamid, Jasmin Bauer, Fatih Acar

Klasse 8e